Montag, 4. April 2011

Neues aus der Unterstufe


Hier berichten unsere Nachwuchsredakteure aus der Stufe 5 und 6 regelmäßig über Neues und Interessantes aus der Unterstufe.

Neues aus der Steinzeit
Nikolas und Jens Fuhrländer


Neanderthalmuseum in Metmann (Foto: Jacob Enos)
Die Klasse 5.1 hat im letzten Monat in Düsseldorf das Neanderthalmuseum besucht und eine Menge Tipps und Wissenswertes aus der Steinzeit erfahren.
Während der Führung im Museum konnten wir über Funkkopfhörer dem Vortrag unserer Museumsführerin folgen. Im Neanderthal hingen Steinzeitbilder aller Art. Unsere Aufmerksamkeit richtete sich besonders auf eine riesige Sanduhr, die in einer Sekunde genau 100 Sandkörner durchsickern ließ. Interessant war auch der Ausstellungsbereich, in dem es unterschiedlichste Knochenfunde zu bestaunen gab. Viele davon waren kleiner als unsere Knochen heutzutage. Außerdem konnte man an zwei nachgemachten Schädeln die Unterschiede der Kopfform von den Jetztmenschen und dem Neandertaler erkennen. Die früheren Menschen hatten nicht so viele Mengen an Knochenmark wie wir.
Unvorstellbar für uns war auch die Vorstellung, dass man früher Feuer machte, indem man Steine, die sogenannten Feuersteine aneinander rieb. Am Besten kann man aber ein Lagerfeuer mit Feuerstein und Katzengold machen, weil das Katzengold die glühenden Funken nach unten zum Brennmateriel lenkt. Dann entstanden Funken. Nicht nur das Feuermachen war früher mit viel Geduld verbunden, man musste auch handwerklich geschickt sein, um mit dem wichtigsten Werkzeug, dem Faustkeil, umgehen zu können.
Nach der Führung gingen wir in die Steinzeitwerkstatt und bekamen in einem Workshop gezeigt, wie man sich ein eigenes Steinzeitmesser bauen kann. In weiches Holz wurde eine Wanne hereingesägt, in der wir den Feuerstein, den wir vorher bekommen haben, legen konnten. Dies wurde noch mit einem Kleber verbunden, wie die Menschen ihn auch in der Steinzeit nutzten. Er bestand aus einer Mischung von Harz und Bienenwachs, die erhitzt wurde und in die Wanne hereingegossen wurde. Das klebt sehr gut und man kann damit wirklich schneiden. In diesem Workshop haben wir auch gelernt, dass der Feuerstein immer eine runde Form behält auch wenn man ihn abschlägt.



MINT: Greenhouse in space
von Nikolas


Die neue MINT-Klasse (5.1) nimmt seit dem 17. Februar an dem Projekt „Greenhouse in Space“, das über die ESA (European Space Agency) funktioniert, teil. Dank den Kontakten der Gesamtschule Hardt mit dem DLR (Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt) konnten wir an diesem Experiment (wie andere 800 Klassen aus ganz Europa) teilnehmen. Der Astronaut auf der ISS (International Space Station) macht genau das gleiche Experiment im Weltraum, wie wir auf der Erde. In diesem Experiment geht es um Wachstum von Pflanzen auf der Erde und im Weltraum. Zwei Schüler schauen regelmäßig auf die Pflanzen, um sie zu bewässern und zu protokollieren, z.B. wie hoch die Pflanzen mittlerweile gewachsen sind. Am Ende des Experiments schickt unsere NW-Lehrerin Frau Ostwald unsere Datentabellen an die ESA, die diese Messungen mit den Anderen vergleicht.
Montag, 06.06.2011
Das ESA Experiment ist jetzt vorbei. Frau Ostwald hat unsere Messdaten und letzte Woche einen Bericht an die ESA geschickt. Da die Pflanzen kaputtgegangen sind, mussten wir, wie viele andere Klassen, das Experiment abbrechen. Auf der ISS bei unserem Astronauten hat sich dort ein Pilz gebildet und so wurde auch auf der der Raumstation ebenfalls das Experiment nicht weitergeführt. Die Pflanzen auf der ISS wurden verpackt. Der Astronaut ist mittlerweile schon auf der Erde angekommen.
Mein Tipp: Apassionata - nicht nur für Pferdeliebhaber
von Fabian


Vom 08.04.-10.04.2011 fand in der LANXESS-Arena in Köln die Pferdeshow APASSIONATA statt. Im Mittelpunkt dieser Pferdegala stehen die verschiedenen Pferderassen wie z.B. Lusitano-Schimmel, Friesen, Shagya-Araber oder Shetland-Ponys. Die Show zeigte künstlerischen als auch sportliche Elemente. Musik- und Lichteffekte unterstützen den Auftritt von Ross und Reitern. Akrobaten oder Tänzer sind auch in die Vorstellung eingebunden. Die Musik wurde bei der Show in Köln von der aus Island stammenden Sopranistin Arndis Halla gesungen. Die erste Show von ''APASSIONATA'' fand 2002/03 statt und zog durch sechs deutsche Städte. Es kamen damals 70.000 Zuschauer. Bis 2011 haben bereits 2,5 Millionen Zuschauer den Auftritt von Pferden und Künstlern gesehen. Damit gilt Apassionata als erfolgreichste Pferdeshow Europas. Bei der Show in Köln war die ganze LANXESS-Arena bis auf den letzten Platz besetzt und alle Zuschauer waren sehr begeistert. Zum Schluss gab es einen riesigen Applaus und alle konnten die Tiere am Rand der Bühne streicheln. Nächstes Jahr kommt das Stück wieder und findet in Düsseldorf von Freitag den 17.06 bis Sonntag den 19.06.2011 statt. Tickets gibt es jetzt schon überall und auf www.apassionata.com


Probelauf für die neue Laptop Klasse!
von Nikolas



15 neue Laptops gibt es seit April 2011 für die Stufe 5. Wir in der 5.1 dürfen als erste MINT-Klasse diese Laptops in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften nutzen. Mit Hilfe der neuen 30 USB-Sticks, die wir geschenkt bekommen haben, können wir gut in der Schule Dokumente, wie Tabellen, Diagramme oder Versuchsprotokolle, die wir auf den Laptops erstellen, speichern. Aber wir recherchieren auch, z.B. zum Thema Frühling. In der Schule können die Schüler in Zweiergruppen die Geräte benutzen. Transportiert werden die Laptops in einem großen Rollschrank (Foto 4). Der neue WLAN-Router sorgt für eine gute Internetverbindung innerhalb der Klasse.

MINT-Klasse
Die Abkürzung MINT steht für die Fächer Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften- Technik. Frau Salwasser und Frau Ostwald leiten diese Klasse. Seit dem Schuljahr 2010/2011 gibt es dieses System, bei dem man zwischen drei Profilen - MINT, Bili, Allrounder -wählen kann.

Fotos von Michael M.

Wer hat Ideen zum Thema Luft- und Raumfahrttechnik?


Diese Frage stellen die Zeitschrift "Spiesser" und die EADS an Schüler/innen im Alter von 12 bis 18 Jahren und möchte damit erfahren, welche Ideen und Visionen sie zum Thema Luft- und Raumfahrttechnik haben. Seit ca. 3 Wochen raucht raucht nun bei den SchülerInnen aus dem 6er und 7er Wahlpflicht-Technik Kurs der Kopf, um zum Beispiel einen fliegenden Rucksack zu erfinden oder herauszufinden, wie Tiere beim Flug nicht mehr betäubt werden müssen. Wir sind zwar noch nicht am Ziel, aber es wird eifrig weiter getüfftelt.








Eine Forscherfrage - nicht nur für unsere Technikklasse 5.3:
Kann eine Papierbrücke einen 30 kg schweren Menschen tragen? Hier weiterlesen, wenn Euch unsere Erfahrungen interessieren, wie ihr eine stabile und möglichst tragfähige Papierbrücke bauen könnt.


Die Wettbewerbsvorgaben heute im Technikunterricht lauteten:
- der Abstand zwischen den Brückenpfeilern maximal 12 cm breit sein.
- erlaubt sind: Din A4 Papier, Uhu (Flüssigkleber), Schere, 2 kleine Kanthölzer für die Brückenpfeiler rechts und links
- zur Messung der Belastung werden Gewichte in Form von Holzklötzen à 1 kg verwendetet


Papierbrücken können Belastungen aushalten, wenn bestimmte Bedingungen gegeben sind. Zum Beispiel, wenn aus dem Papier Profile erstellt werden. Auch wenn Verstrebungen („Stabiles Dreieck") verwendet werden oder die Fahrbahndecke nach oben gewölbt gebaut wird, wird die Stabilität erhöht.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hoffentlich Gewinnen E+M+C

Thorben hat gesagt…

Voll unfair mit den Leptops wieso haben wir keine bekommen